Kurz vor Weihnachten besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen den Mariendom in Linz. Das imposante neugotische Kirchenhaus, das nach 62jähriger Bauzeit erst im Jahr 1924 fertiggestellt wurde, ist Österreichs zweithöchster Kirchenbau. Mit 134,8 Metern Höhe ist er aber nur zwei Meter niedriger als der Wiener Stephansdom. Geht man von der Grundfläche aus, überholt der Linzer Dom mit 5.170 m2 sogar das Wahrzeichen Wiens und darf ohne Weiteres auch als größtes Gotteshaus Österreichs bezeichnet werden.
Das Gebäude beeindruckte unsere Schülerinnen und Schüler schon von außen. Aber innen machte der Mariä-Empfängnis-Dom (wie er offiziell heißt) die meisten sprachlos. Das lag weniger an den 142 bemerkenswerten Gemälde-Fenstern oder an den 54 Säulen oder an den insgesamt 17 Altären, sondern vielmehr daran, dass selbst die sportlichsten Schülerinnen und Schüler beim Aufstieg auf den Glockenturm außer Atem kamen.
Der Höhepunkt des Ausflugs fand allerdings im Keller statt: In der Krypta durften unsere Schülerinnen und Schüler Kerzen aus echtem Bienenwachs ziehen. Mit Eifer und großem Können entstanden hier wahre Meisterwerke. Einige von ihnen dürften sich wohl unter dem Christbaum als Weihnachtsgeschenke wiedergefunden haben.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof genossen unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weihnachtsmarkt am Volkskarten noch ausgiebig süße Schokoladenfrüchte und gebrannte Mandeln.
